ESG und VSG
Glasklare Sicherheit, die beruhigt

Informtaionen zur Herstellung und zu den Einsatzbereichen von 

ESG(Einscheibensicherheitsglas) und VSG(Verbundsicherheitsglas)

Zwei verschiedene Prozesse der Glasveredelung verleihen diesen Glasprodukten ihre besonderen Eigenschaften. Beide Produkte haben dabei ihre speziellen Einsatzbereiche.

Einscheibensicherheitsglas (ESG)

Bei einer gesonderten thermischen Behandlung werden in den oberflächennahen Bereichen von ESG erhöhte Druckspannungen erzeugt. Deshalb ist ESG ein geeignetes Glasprodukt für alle Einsatzzwecke, bei denen mit Zugspannung an den Glasoberflächen gerechnet werden muss. Diese erhöhten Zugspannungen können zum Beispiel verursacht werden durch thermische Belastungen, durch statische und/oder dynamische Lasten oder durch spezielle Einbausituationen. Erst wenn die Zugspannungen an den Oberflächen die durch das „Vorspannen“ erzeugten Druckspannungen übersteigen, zerspringt das ESG in hunderte nicht scharfkantige Bruchstücke.

Verbundsicherheitsglas (VSG)

Für VSG werden Glasplatten und Folien aus Kunststoff in einem zweistufigen Verfahren mit Hilfe von Druck und Temperatur zu einem glasklaren Verbund laminiert. VSG zeichnet sich dadurch aus, dass der Verbund auch nach einem Bruch der einzelnen Scheiben erhalten bleibt. Wegen dieser Eigenschaft ist VSG ein geeignetes Produkt für alle Einsatzzwecke, bei denen es auf die Splitterbindung ankommt. VSG wird in zahlreichen Einbausituationen zwingend vorgeschrieben, etwa im Überkopf-Bereich, zum Zweck der Absturzsicherung oder in Kindergärten und Schulen. Spezialprodukte erhält man zum Beispiel dann, wenn ESG oder TVG („teilvorgespanntes“ Glas) zu VSG verarbeitet werden. Auch angriffhemmende Verglasungen bestehen zumeist aus speziellem VSG.

  • Verbundsicherheitsglas
    • Einbruchschutz
    • Beschusshemmung
    • Absturzsicherung
    • Überkopfverglasung
    • Fahrzeuggläser
    • Begehbare Gläser
    • Treppen- und Geländerbrüstungen